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Klimabürger:innenrat Region Freiburg - Wie es mit dem Projekt weitergeht

Updated: 4 days ago


Im Jahr 2022 wurde in der Region Freiburg der erste interkommunale Klimabürger:innenrat Deutschlands (KBR) unter Beteiligung der Stadt Freiburg und 15 Umlandgemeinden pilotiert. In allen Kommunen wurde zuletzt das daraus hervorgegangene Gutachten im Herbst des Jahres vorgestellt.


Aber wie geht es mit dem Projekt nun weiter? An was arbeitet AllWeDo e.V. seit der Übergabe des Bürger:innengutachtens und was wollen wir in der Region noch alles bewegen?


1. Schon im November 2022 führte die Initiative Klimabürger:innenrat Region Freiburg das erste Klimagespräch am Standort Emmendingen durch. Über 100 Menschen kamen dort zusammen, um über die Ergebnisse des Prozesses zu sprechen. Darunter Bürger:innen, die aktiv am Projekt teilgenommen haben, Politiker:innen, Kommunalverwaltungen, aber auch viele Interessierte, die auf den Rat aufmerksam wurden.


2. Schon Ende des Jahres kam an mehreren Stellen der Wunsch auf, selbst aktiv zu werden. Bürger:innen aus dem Prozess wurden gemeinsam aktiv, u.a. zum Thema Solar-Energie. Insgesamt sind bereits 3 Initiativen daran, an eigenen Projekten zu arbeiten, hierzu werden wir künftig regelmäßig Informationen einstellen (diese finden Sie in unserem Blog).



3. Für den kommenden Doppelhaushalt der Stadt Freiburg konnten zuletzt Vorschläge eingebracht werden. Insgesamt 8 Empfehlungen, die dem Gutachten des KBR entlehnt sind, fanden sich im Beteiligungsportal wieder, mehrere davon im engeren Kreis der späteren Priorisierung. Eine der Empfehlungen erreichte hierbei sogar den ersten Platz („Solar- und Windkraft ausbauen und Gewinne fair-teilen - durch eine städtische Investitionsgesellschaft mit Bürgerbeteiligung“). Zwei weitere finden sich ebenfalls unter den ersten 15 Vorschlägen (Nr. 6/11).


Die 8 Vorschläge:

4. Aus ganz Deutschland und auch aus der Schweiz erhielten wir bereits interessierte Rückfragen seitens Vertreter:innen aus Medien, Verwaltungen und Klimaschutzmanagements. Zahlreiche Presseartikel finden Sie bereits hier.


5. Am 20.12.22. führten wir ein Strategietreffen mit den beteiligten Kommunen durch, an dem fast alle teilnahmen, um darüber zu sprechen, wie die Region mit den 48 Empfehlungen des Gutachtens weiter verfahren wird. Was deutlich wurde: Die Kommunen setzen sich ambitionierte Ziele als Selbstverpflichtung und werden die Empfehlungen priorisieren, auf regionale Umsetzbarkeit prüfen, wie auch Schritte unternehmen, um zu klären, was es braucht, um höhere politische Ebenen und weitere Akteure einzubinden. Im März 2023 werden wir nach Plan das zweite Strategietreffen hierfür unter Einbeziehung der Kommunen, des Beirates und interessierter Teilnehmer:innen des KBRs durchführen, um weiter an den Handlungsempfehlungen zu arbeiten.


6. In Aussicht stellen möchten wir ein großes Bürger:innencafé / Klimagespräch zum KBR im Frühjahr 2023 für die Stadt Freiburg. Hierzu stehen wir mit der Stadt bereits im engen Austausch.


7. Der KBR wurde kurz vor Weihnachten für den Freiburger Klimaschutz / Umweltpreis 2023 als eines von 14 Projekten ausgewählt. Die finale Preisverleihung wird im Februar auf der GETEC stattfinden.Vorher hatte die Initiative Klimabürger:innenrat Region Freiburg bereits den RENN Preis im Projekt Nachhaltigkeit 2022 und vor wenigen Tagen auch den Statsanzeiger Award 2022 für ihr großartiges Engagement erhalten. Damit wurde das Projekt und Folgeformate schon jetzt zum dritten Mal ausgezeichnet. Zum Staatsanzeiger Award 2022 finden Sie hier auch ein Video.


8. In Ihrem Interview mit dem SWR führte Frau Barbara Bosch, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung und Mitglied der baden-württembergischen Landesregierung das Projekt in der Region ebenso als Teil gelungener Beteiligung an.

 

Wer führt das Projekt weiter?


Die zentrale Durchführung des Klimabürger:innenrates für die Region Freiburg fand 2022 statt. Seit den Tagungen und der Übergabe des Gutachtens beschäftigen wir uns als Verein kontinuierlich damit, wie wir bei der Umsetzung der Empfehlungen unterstützen können und welche Formate es braucht, um die wertvolle Arbeit noch sichtbarer zu machen. Als AllWeDo e.V. kooperieren wir hierbei mit der Initiative, die das Projekt ehemals initiiert und auch das erste Klimagespräch in Emmendingen in Folge des Klimabürger:innenrats, durchführte.


Seitens AllWeDo e.V. arbeiten derzeit am Projekt:


Daniel Hiekel: Organisatorische Leitung & Vereinsgeschäftsführung (links)

Marina Leibfried: Konzeptionelle Leitung & Hauptmoderation,

Büro Leibfried Prozessbegleitung (mitte)

Sara Diekmannshenke: Solar-Initiative Vauban (rechts)




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