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Allianz für WERTEorientierte Demokratie (AllWeDo) e.V.

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Unsere Veranstaltungen im Überblick

Aktuelle Veranstaltungen

Zu unserer großen Kampagne im Frühjahr 2019 finden Sie auf folgender Seite weitere Informationen: Klick

Vergangene Veranstaltungen

27. April 2018 - Demokratie im Unternehmen

19:30 in der Kooperatur am Münsterplatz 36a in Freiburg

28. April 2018 - Tag der Demokratie

Am Samstag, 28. April 2018 wurde in Freiburg Demokratie lebendig und erlebbar!

Das Demokratiefrische - Netzwerk und AllWeDo luden am Tag der Demokratie zum Mitmachen bei interaktiven Aktionen rund um das Thema „Demokratie und Werte“ im Stadtgebiet Freiburg ein. Die demokratischen Gesellschaften, wie wir sie kennen stehen im Umbruch – und in diesen neuen Zeiten brauchen wir neue Formate und neue Ideen – gemeinsam wollen wir frischen Wind in die Segel der Demokratie bringen!

19. Januar 2018 - 1. Freiburger Konvent

Wir freuen uns über die konkreten und kreativen Projektideen die entstanden und angestoßen worden sind! Wir werden diese Projekte im Auge behalten und begleiten. In vielen positiven Rückmeldungen haben die TeilnehmerInnen ausgedrückt, wie sehr die Veranstaltung sie bewegt hat, wie sie Mut und Inspiration mitgenommen haben, dass wichtige Begegnungen stattgefunden haben und neue Netzwerke entstanden sind.

Hier ein Link zur Bildergalerie mit tollen Eindrücken, die unser Fotograf Raphael Pietsch für uns erstellt hat:

 

Eindrücke - Stimmen - Bilder - Presse - Fotos

Freiburger Konvent - SWR
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11.September 2018 Videogespräch

Timothy Snyder mit AllWeDo und PulseOfEurope

Prof. Timothy Snyder arbeitet in diesem Gespräch mit AllWeDo und Pulse of Europe wesentliche Hintergründe der Krise der Demokratie in den USA und Europa heraus. Die Vision einer starken Demokratie von morgen und einer Politik der Verantwortung muss von der Basis einer aktiven Zivilgesellschaft getragen werden.

05. September 2017 - Gesprächsabend

Demontage der Demokratie in Polen

Am 05.10.2017 ab 20.00 Uhr in Freiburg haben wir einen Gesprächsabend zum Thema „Demontage der Demokratie in Polen“ mit Katarzyna Nalewajko veranstaltet. Die Referentin berichtete sehr fundiert und auf dem Hintergrund ihrer persönlichen Erfahrungen über die Situation in Polen. Sie arbeitete während den letzten Monaten in Warschau für das European Council on Foreign Relations und hat dort die jüngsten politischen Entwicklungen in Polen aus nächster Nähe miterlebt.

Die Idee zu dieser Veranstaltung war angesichts der Versuche der PiS-Partei entstanden, die Judikative unter ihre Kontrolle zu bekommen. Sie fand dann kurz nach der Bundestagswahl unter dem Eindruck des starken AfD-Ergebnisses statt, durch das nun zum ersten Mal seit über 70 Jahren eine zumindest in Teilen offen rechtsextreme Partei in den Bundestag einziehen wird. In dieser Situation erschien es für uns besonders angebracht, auch einen genaueren Blick nach Polen zu werfen, wo wir sehen können, wie Anti-Demokraten, wenn sie an die Macht gelangen, das demokratische System verändern und aushebeln können.

Aus dem Gespräch mit Frau Nalewajko und der anschließenden Diskussion entwickelten die Teilnehmer Ideen, wie wir die Demokratiebewegung in Polen unterstützen können, welche Optionen sich bieten, um den antidemokratischen Bestrebungen entgegen zu treten und welche Rolle hierbei die EU spielen könnte.

  1.   Wir haben den Eindruck, dass der Aushebelung der Demokratie in unserem EU-Nachbarland Polen zu wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. 

  2. In der EU fehlt es nach unserer Einschätzung an einer Instanz zur Überwachung der Rechtsstaatlichkeit, die über alle Länder in der EU hinweg regelmäßige Berichte erstellt. Es fehlt zudem an einem Automatismus mit Maßnahmen bei der Verletzung der EU-Richtlinien. Sanktionen können bei Abstimmungen durch Vetos leicht verhindert werden – hier sehen wir die EU als demokratisches System als zu instabil. Um einem Bruch der Rechtstaatlichkeit, wie es in Polen passiert, entgegenwirken zu können, sollten automatische Sanktionen ohne Vetomöglichkeit der einzelnen Staaten in den Verträgen verankert werden.

  3. Die EU finanziert zivilgesellschaftliche Demokratieinitiativen außerhalb der EU mit gut ausgestatteten Programmen. Angesichts der demokratischen Krise der EU selbst, sehen wir die Zeit gekommen, finanzielle Unterstützungen nicht nur den jeweiligen Landesregierungen zukommen zu lassen, sondern auch direkt der (z.B. polnischen, dringend darauf angewiesenen) Zivilgesellschaft und den demokratischen Initiativen im Land. Neben finanzieller Unterstützung ist auch die Unterstützung eines inhaltlichen Austauschs und ein Transfer von Knowhow unabdingbar, um die Stabilität innerhalb der demokratischen Bewegungen zu fördern.

  4. Es ist uns sehr aufgefallen, dass wir hauptsächlich negative Narrationen über unsere EU-Partner entwickeln. Erst persönliche Kontakte oder Reisen können diese Entwicklung zum Teil verändern. Wir sehen auch die Politik in einer starken Verantwortung, den Aufbau negativer Narrative nicht zur Durchsetzung politischer Ziele zu missbrauchen, sondern im Gegenteil – bei aller Notwendigkeit zur kritischen Auseinandersetzung – wertschätzende Perspektiven übereinander in den Vordergrund zu stellen.

  5. Um Europa aus der Starre zu befreien, könnte eine Neugründung unumgänglich sein. Zumindest scheint uns eine grundlegende Demokratisierung Europas unumgänglich, sonst droht es zu zerbrechen.    

14. Juli 2017 - WERTE wählen

„Es war ein toller, sehr bereichernder Abend!

Ich denke so gerne an die vielen, guten Gespräche und den friedfertigen Austausch - rundum gelungen!“

Zitat einer Teilnehmerin

Was für ein spannender Abend! Nach unserer „WERTE wählen!“ Veranstaltung haben uns viele bewegte Rückmeldungen von Teilnehmern und Moderatoren erreicht. Auch für uns war es ein sehr bewegender und inspirierender Moment!

Bürger und Politiker, Wähler aller Parteien und erklärte Nichtwähler haben sich zusammen an Tische gesetzt und gemeinsam ein Stück Verantwortung für ihre Gesellschaft in die Hand genommen! In zwei Runden wurden aktuelle Herausforderung in Bezug auf wichtige gesellschaftliche Werte (s. „Big Five“) diskutiert. Beeindruckt hat uns, insbesondere als es in der ersten Runde um Erfahrungen von Gelingendem ging, die feine, konzentrierte und zugewandte Atmosphäre, in der das gemeinsame Bemühen um eine gelingende Zukunft spürbar wurde.

Es wurde deutlich, dass die Bürger ebenso wie die Politiker angesichts des beschleunigten Wandels und der Komplexität heutiger Herausforderungen mit vielen Fragen umgehen müssen, auf die es in großen Teilen noch gar keine Antworten gibt.

Wenn wir gemeinsam nach Lösungen suchen, zu denen die persönlichen Erfahrungen fehlen, ist es auch schwieriger, eine persönliche Beziehung zueinander aufzubauen. Hierin verstehen wir eine Kernaufgabe unserer heutigen Zeit, und wir tragen gerade im Herzen Europas hierfür eine besondere Verantwortung.

Daher braucht es gerade in einer Zeit starken weltweiten Wandels einen guten Rahmen jenseits der oft entgleisenden und entkoppelten Filterblasen-Kommunikation. Mit Formaten, wie „WERTE wählen!“ wollen wir weiter dazu beitragen, dass im öffentlichen Raum konstruktive Begegnungen und gesellschaftlicher Dialog möglich werden.

„WERTE wählen!“ hat uns als AllWeDo inspiriert und ermutigt gemeinsam mit Ihnen / Euch dran zu bleiben und uns für eine starke und lebendige Demokratie von heute und von morgen miteinander zu engagieren!

Nochmals vielen Dank an Alle die mitgewirkt haben und den Mut hatten sich auf dieses Experiment einzulassen!

Wenn Sie uns unterstützen wollen, sodass wir weiterhin fähig sind, solche Veranstaltungen zu konzipieren und organisieren und damit die Diskussion über Werte in unserer Gesellschaft zu beleben, dann kommen Sie gerne zu unseren reglmäßigen Vereinstreffen, oder helfen uns mit Ihrer Spende.

Pressestimmen

Bericht WERTEwählen - SWR
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Interview W. Kunstleben - SWR
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10. - 12. Juli 2017 - Demokratiefrische 

In Reaktion auf die weltweiten politischen Ereignisse wurde Ende 2016 ein neuer gesellschaftlicher Bewegungsimpuls spürbar. Dieser spiegelte sich in der Entstehung vieler neuer Initiativen in der jüngsten Zeit wider. Einige davon haben sich zusammengetan in unserer bundesweiten Netzwerkgruppe „Neue Demokratieinitiativen“, die insgesamt mehrere hunderttausend Menschen in Deutschland und Europa erreicht.

 

Das Momentum des gesellschaftlichen Aufbruchsimpulses hat im Lauf des bisherigen Jahres 2017 spürbar nachgelassen. Obwohl sich die Frage stellt, ob sich die Bedingungen für die gesellschaftliche Situation tatsächlich verändert haben, ist doch zumindest ein verändertes Grundgefühl eingetreten. Wir sehen als neue Demokratieinitiativen umso mehr die Notwendigkeit, den neuen Impuls lebendig zu halten und nachhaltig, mit langem Atem „dran“ zu bleiben. So wurde das Motto der „Demokratiefrische“ auch als frischer Atem für uns wirksam und wir haben diese Tage als Inspiration und Bestärkung für die weitere Arbeit erlebt!Greifbare Ergebnisse des Treffens sind neben der Vertiefung der persönlichen Kontakte, neue gegenseitige Unterstützungsmöglichkeiten und einige gemeinsame Projekte, die nun in die Planung gehen können. Während des Treffens entstand ein Film mit Eindrücken und Aussagen der Teilnehmer.

 

Einen Überblick über die derzeit insgesamt 16 beteiligten Initiativen gibt es auf:

Als vordergründige Gemeinsamkeit kann man wohl das Anliegen bezeichnen, den demokratischen Dialog zu beleben und aktiv miteinander zu gestalten. Wir möchten gelingende Kommunikation und Auseinandersetzung als Basis einer offenen und lebendigen demokratischen Gesellschaft stärken. Wir möch-ten Menschen wieder stärker einbinden und füreinander interessieren. Wir möchten dazu ermutigen, sich gemeinsam der Frage zu stellen, in welcher Gesellschaft wir heute und in Zukunft leben möchten.


Dabei verfolgt jede unserer Initiativen ihren eigenen Ansatz und wir unterscheiden uns in unserer Herangehensweise, Zielgruppe und unseren Ideen. Während bei einigen Initiativen die inhaltliche Zurückhaltung und die neutrale Schaffung eines Kommunikationsraums im Vordergrund stehen, versuchen andere diesen Raum stärker inhaltlich zu definieren und konkrete Ideen und Utopien für eine lebendige demokratische Gesellschaft von Morgen zu formulieren.

Regelmäßige Vereinstreffen

Nächste Termine:

Montag, 11.03., 20:00 Uhr, Heinrich-Mann Str. 20, Freiburg

Montag, 08.04., 20:00 Uhr, Heinrich-Mann Str. 20, Freiburg

Montag, 06.05., 20:00 Uhr, Heinrich-Mann Str. 20, Freiburg

Montag, 03.06., 20:00 Uhr, Heinrich-Mann Str. 20, Freiburg

Montag, 08.07., 20:00 Uhr, Heinrich-Mann Str. 20, Freiburg

Montag, 16.09., 20:00 Uhr, Heinrich-Mann Str. 20, Freiburg

Montag, 14.10., 20:00 Uhr, Heinrich-Mann Str. 20, Freiburg

Montag, 04.11., 20:00 Uhr, Heinrich-Mann Str. 20, Freiburg

Montag, 02.12., 20:00 Uhr, Heinrich-Mann Str. 20, Freiburg

Wir treffen uns regelmäßig um über aktuelle Ereignisse, Veranstaltungen, Ideen und Konzepte zu sprechen und diese zu planen.

Die Treffen finden meistens in Freiburg in der Heinrich-Mann Str. 20 statt. Interessierte sind immer herzlich willkommen!